Gesamter Beitrag

Geschäftsanteile

Beschränkung der Geschäftsanteile

Die lang anhaltende Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt lässt manche Kapitalanleger nach attraktiveren Möglichkeiten Ausschau halten.

Sie stoßen dabei auf Genossenschaften wie der GWK, die seit Jahren vergleichbar hohe Dividenden auf die Geschäftsanteile ausschütten.

Zweck und Selbstverständnis auch unserer Genossenschaft ist aber die Förderung unserer Mitglieder durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Versorgung mit Wohnraum und gerade nicht die Ausschüttung einer hohen Dividende an Mitglieder, die allein daran interessiert sind.

In unsere Wohnungen investieren wir die zufließenden finanziellen Mittel aus Mieten, Spareinlagen sowie der aus der Zeichnung von Anteilen. Überschüssige Liquidität, z.B. von Kapitalanlegern wie beschrieben, halten wir zu vergleichbar niedrigen Zinsen, konservativ und mit geringem Verlustrisiko bei anderen Banken.

Wir möchten ungern die Dividende auf bestehende Geschäftsguthaben unserer bisherigen Mitglieder reduzieren, gleichwohl obliegt die Entscheidung darüber in jedem Jahr neu der Mitgliederversammlung.

Daher haben wir uns entschlossen, die Geschäftsanteile auf die nötigen Pflichtanteile des jeweiligen Mitglieds zu beschränken. Bei Mitgliedern, die nicht mit Wohnraum der GWK versorgt sind, ist dies ein Pflichtanteil. Es sind bis zu sechs Anteile bei Mitgliedern, die auch Mieter sind, abhängig von der Zimmeranzahl der gemieteten Wohnung.

(Bsp.: Bei Anmietung einer 3-Zimmer-Wohnung benötigt das Mitglied 4 Anteile, nämlich drei für die Wohnung und den einen, bereits vorhandenen, aus der Mitgliedschaft).

Der Vorstand

 

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